Beethovens Neunte vor rund 5000 Besuchern
Die Herren der Zürcher Sing-Akademie
Beethovens Neunte vor rund 5000 Besuchern

‘Ode an die Freude; Florian Helgath und Mitglieder des Chors.’

Beethovens Neunte vor rund 5000 Besuchern

Anfang Juni bestritt die Zürcher Sing-Akademie drei Konzerte als Partner des Luzerner Sinfonieorchesters, mit einem Programm, das gleich drei Werke mit Chor umfasste. Es war das erste Mal, dass die zwei Ensembles miteinander musizierten. Und es war ein grosser Erfolg.

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21 Juni 2018Seite drucken

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ür das Luzerner Sinfonieorchester stand viel auf dem Spiel: das dritte Konzert, am 8. Juni 2018, war als Benefizkonzert angekündigt, und alle Einnahmen dieses Abends gingen in die Schatztruhe, aus der der Bau des neuen Proben- und Kinder- und Jugendzentrums bezahlt werden soll. 

Glücklicherweise war das KKL auch an diesem Abend ausverkauft! Wir gratulieren dem Orchester zum grandiosen Erfolg seiner Crowdfunding-Aktion und des Benefizkonzerts. 

 

Das Konzert begann mit Brahms' Trauergesang « Nänie », gefolgt vom Gefangenenchor aus Beethovens Oper « Fidelio », nur für Orchester und die Männerstimmen aus dem Chor. 

 

Nach der Pause erklang die von James Gaffigan meisterhaft dirigierte Neunte Sinfonie von Beethoven, mit Rachel Harnisch Sopran, Ekaterina Semenchuk Alt, Mauro Peter Tenor und Hanno Müller-Brachmann Bass. 

Die Zürcher Sing-Akademie sang in einer grossen besetzung (64) "vorzüglich", verzeichnete "kernige Strahlkraft" und "machte mit der Tansparenz eines Kammerchors die Klangvisionen zum Ereignis, mt denen Beethoven nach den Sternen greift", so die Luzerner Zeitung.

 

Es war eine Freude.

 

Nächstes Jahr stehen wir wieder an der Seite des Luzerner Sinfonieorchesters mit Brahms' « Ein deutsches Requiem ».