72 Engel in Luzern und Zürich
Kirche St. Johannes Luzern 10.3.2018
72 Engel in Luzern und Zürich

‘Lera Auerbach: Cantus angelicus’

72 Engel in Luzern und Zürich

Viel Lob ernteten die Zürcher Sing-Akademie, die SolistInnen, das Raschèr Saxophone Quartet und Dirigent Andreas Felber mit der Schweizer Erstaufführung von «72 Angels» in Luzern und Zürich am 10. und 11. März 2018.

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30 März 2018Seite drucken

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ie russisch-amerikanische Komponistin Lera Auerbach hat sich in diesem Werk mit den Engelsnamen auseinander, die laut Kabbalah, einer esoterischen Strömung, die in Verbindung zum Judaismus steht, aus einer Passage im Buch Exodus herausgelesen werden können. Auerbach interpretiert die Engel als Botschafter zwischen Himmel und Erde. Die Eigenschaften jedes einzelnen Engels hat sie nun in 72 Miniaturkomposition für Chor und Saxophonquartett gefasst. Als Text dienen lauter die 72 Silben, aus denen die Namen der Engel bestehen.

 

Das Ergebnis ist eine meditative Komposition, die das Publikum vollkommen in ihren Bann zieht.

 

SolistInnen bei den Schweizer Erstaufführungen am 10. und 11. März 2018 waren Margret Giglinger, Liz Irvine, Kaspar Kröner, Florian Feth, Kevin Gagnon und Matija Bizjan.

 

Das Programm stand unter der Leitung von Andreas Felber, der die Zürcher Sing-Akademie in der Saison 2016/17 interimistisch leitete.  

 

Aus der Presse:

«[Der Chor] singt die anspruchsvolle Komposition mit seinen schnell wechselnden Motiven grossartig. Strahlend und kompakt in der Höhe, weit tragend beim Piano entwickeln die Sänger eine die Kirche füllende Besinnlichkeit. Die Unisono-Sprünge im wuchtigen «Mehiel», das swingende «Aladiyah», das geflüsterte «Mihael»: Nie verlieren die Sänger und Sängerinnen das Ganze, sie ziehen ein weites Dach vom ersten bis zum letzten Engel.»

Roman Kühne, Luzerner Zeitung

 

«Schöne solistische Einzelleistungen, homogener Gesamtklang, astreine Intonation und grosse Bandbreite in der Dynamik sind die Merkmale dieses Chors.»
Thomas Schacher, NZZ