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Zürcher Sing-Akademie
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8002 Zürich
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Aktuell

Aktuelles Oratorium von Peter Eötvös

Brittens War Requiem mit dem Orchestre de la Suisse Romande

News
01.02.2017

LORD

Die Zürcher Sing-Akademie a cappella in Luzern, Bern und Zürich, 3., 4. und 5. März 2017

Mendelssohn: Die erste Walpurgisnacht / Musikkollegium Winterthur / Zürcher Sing-Akademie / Dir. Douglas Boyd

News
23.03.2015

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Kritiken

Entfloh'n der Erde Wahn / Zürcher Sing-Akademie mit Ivana Gavrić am Klavier / Leitung Andreas Felber

Solothurn, Zürich, Luzern, 30.09.-02.10.2016

[Das Auftragswerk «Herbstsynkopen in Bezug auf die Fünf Gesänge op. 104 von Johannes Brahms» des Komponisten Burkhard Kinzler] war auch interpretatorisch der Höhepunkt des Abends, der das Können der Sing-Akademie von detailscharfer Artikulation bis zu weiträumig entfalteten Chorlandschaften vorführte.

Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 4.10.2016

 

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten / Tonhalle-Orchester / Dir. René Jacobs

Tonhalle Zürich, 29.-30.06.2016

Eine zentrale Rolle in diesem Oratorium kommt natürlich dem Chor zu: die von Tim Brown vorbereitete Zürcher Sing-Akademie war für mich der wahre Höhepunkt des Konzerts. Die 36 Sänger (sämtlich Profis) waren vorbildlich in Stimmgebung, Artikulation, dynamischer Gestaltung und Homogenität. Schon der erste Auftritt, „Komm, holder Lenz“, öffnete Ohren und Sinne für die Qualitäten dieses Ensembles. 

Rolf Kyburz, Bachtrack, 30.06.2016
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Die von Tim Brown einstudierte Sing-Akademie zeigt verschiedene Facetten - schöne Pianokultur im «Frühling»-Teil, Durchschlagskraft in den grossen Tableaus, aber auch eingeschränkte Flexibilität in den Fugen.

Jürg Huber, Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2016
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Ganz ohne Grausen hörte man dagegen den Sängerinnen und Sängern zu: jenen den Zürcher Sing-Akademie, die für dieses Konzert zum letzen Mal von ihrem abtretenden Gründer und Leiter Tim Brown vorbereitet worden waren - und für Jacobs jubelten, beteten und auf dem Word «sanft» das schönste und längste Descrendo schafften.

Susanne Kübler, Tages Anzeiger
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Urs Joseph Flury: „Passion“ in Solothurner Mundart 
nach Texten von Beat Jäggi
Zürcher Symphoniker / Dir. Urs Joseph Flury

Jesuitenkirche Solothurn, 16. März 2016; Fraumünster Zürich, 17. März 2016

Eindrucksvoller konnte die Passion kaum gelingen. Entstanden ist eine impressionistische Tonmalerei, getragen von einem interaktiv agierenden Orchester und einem brillanten Chor.

Gundi Klemm, Solothurner Zeitung, 20.03.2016

 

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
Tonhalle-Orchester /  Dir. Bernhard Haitink

Tonhalle Zürich, 15.-17.12.2015

Auch die Singakademie gab alles, was sie zu geben hat – also etwa gleich in den ersten Takten ein erstaunlich leises Pianissimo, bis ins blitzsaubere hohe A hinauf. Oder, im Dialog mit Christian Gerhaher und dem lichten Sopran von Camilla Tilling, eine ebenso stabile wie flexible Basis. (...) vor allem hörte man eine Singakademie, die mehr kann und will, als Noten korrekt umzusetzen – und so eine ergreifende Aufführung mitgeprägt hat, bis zum letzten leisen «selig».

Susanne Kübler, Tagesanzeiger, 18.01.2016

Der Chor hat in diesem Requiem den entscheidenden Part. Die Zürcher Sing-Akademie vermochte die Textvorlage sehr differenziert auszuloten: In der hohen Lage, die den «seligen» Ausdruck fordert, liess der Chor den Klang mit extremem Legato richtiggehend verschwimmen. Oder dann die mit grosser Spannung durchgehaltene Klangwucht im dritten Teil «Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand».

Sibylle Ehrismann, Zürichseezeitungen, 18.01.2016

The chorus, the admirable Zürcher Sing-Akademie, ..., trained by ex-Clare College Cambridge Music Director Tim Brown, were simply magnificent. They have to sing for most of the Requiem; they showed no sign of tiring (though this was the first of three performances of the work). Their diction, vigour, entries, intonation were all spot-on. I was particularly taken by the rich sound of the altos and some strong tenors (despite their relative small number). Basses provided a firm fundament and sopranos’ top notes were uniformly glorious.

John Rhodes, Seen and Heard International, 15.01.2016

 

O Magnum Mysterium

Wasserkirche Zürich, 5.12.2015, Kath. Kirche Oberägeri, 6.12.2015

Die aus einer grossen Schar von Interessenten ausgewählten 20 Leute standen mit vermischten Registern vor dem Publikum, was von jedem Einzelnen absolute Sicherheit nach Notentext, Intonation und Rhythmusgefühl verlangte, eine Leistung welche scheinbar mühelos erbracht wurde.

Jürg Röthlisberer, Neue Zürcher Zeitung, 7.12.2015

 

Gioachino Rossini: Stabat Mater

Tonhalle Zürich, 18.-20.11.2015

In blendender Verfassung zeigte sich die von Tim Brown vorbereitete Zürcher Sing-Akademie. Beeindruckend war die Fähigkeit des gross besetzten Chors, die Lautstärke beliebig dem geforderten Ausdruck anzupassen. Und gerade umwerfend die Intonationssicherheit, die im modulationsreichen A-cappella-Stück «Quando Corpus morietur» gipfelte, bei dem die Sängerinnen und Sänger nach fünf Minuten intonationsgenau in g-Moll landeten.

Thomas Schacher, NZZ, 20.11.2015

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Diese a-cappella-Nummer («Eja Mater») mit ihrer Spannweite vom spitz akzentuierten Sottovoce zum breiten Fortissimo war nur eine Glanzleistung unter vielen der in Grossformation angetretenen Zürcher Sing-Akademie. Für ihre Kunst, gleichsam mit einer Stimme zu sprechen, aber auch die Register klanglich rein und klar zu kontrastieren und einen riesigen Dynamikumfang präzis zu steuern, hat das Werk die attraktiven Passagen. Spannend die letzten Nummern, von der wuchtigen «Dies irae»-Dramatik bis zur stürmischen «Amen-Fuge», musikalischer Furor reinsten Wassers. 

Herbert Büttiker, Der Landbote, 20.11.2015

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Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9

Tonhalle Zürich, 7.11.2015

(…) Als Konsequenz komponierte Beethoven im Finale den ersten freien, nämlich vorwiegend textgeleiteten Sinfoniesatz der Geschichte. Den wahrhaft unerhörten Affront wider die Tradition, den dieser Einzug der menschlichen Stimme in die Sinfonie bedeutete, liess die Aufführung mit der sehr kompakten Zürcher Sing-Akademie (Einstudierung Tim-Brown) (…) geradezu als Schock neu spürbar werden. 

Christian Wildhagen, NZZ, 9.11.2015

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Igor Strawinsky: Die Psalmensinfonie

Tonhalle Zürich, 23.-24.9.2015

Strawinskys «Psalmensinfonie» bürstet den Rhythmus gern gegen den Strich. Dies zeigt sich beispielsweise im dritten Satz, wo der Text «Laudate Dominum» den Wortbetonungen zuwiderlaufend vertont wird. Die von Tim Brown bestens vorbereitete Zürcher Sing-Akademie stellte solche Eigenheiten deutlich heraus und spielte auch ihre dynamischen Möglichkeiten gekonnt aus. 

Thomas Schacher, NZZ, 25.9.2015

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Felix Mendelssohn Bartholdy: Die erste Walpurgisnacht

Stadthaus Winterthur, 09.-10.9.2015

Die Zürcher Sing-Akademie liess es toll zu und her gehen «mit Zacken und mit Gabeln und mit Glut und Klapperstöcken». Mit Birgit Remmert, Jörg Dürmüller, Ruben Drole und Reinhard Meyr zusammen bot der Chor einen geradezu theatralisch packenden Auftritt.

Herbert Büttiker, Der Landbote, 11.09.2015

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Kritiken 2014-15

 

 

Shakespeare in Music, Festspiele Zürich

Tonhalle Zürich, 09.07.2015

Die sechzehn Sängerinnen und Sänger standen im Halbrund nebeneinander und intonierten die schwierigen Harmonien mit phänomenaler Selbstverständlichkeit (...)

Schön, dass zum Schluss auch die Sing-Akademie den jazzigen Touch übernahm, mit den «Songs und Sonnets» von George Shearing (1919-2011) aus New York. So wurde «Shakespeare in Music» zu einem echten Hit.

Sibylle Ehrismann, Der Landbote, 11.07.2015

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Plaudite omnis terra - Festliche Sakralmusik um 1600

Klosterkirche Einsiedeln, 06.06.2015, Kulturhaus Helferei Zürich, 19.06.2015

Das Konzert war einzigartig. Ein riesiges Kompliment an Dirigent-, Vokal- und Instrumentalensemble. Doch mehr noch als meine Bewunderung auszudrücken, liegt mir daran der Zürcher Sing-Akademie ein sehr herzliches Dankeschön auszusprechen für dieses wunderbare Musizieren, das Ineinanderweben der verschiedenen Stimmen, berührend und so passend für die Klosterkirche Einsiedeln. Etwas vom allerschönsten für mich war das sechsstimmige O MAGNUM MYSTERIUM von Palestrina, das die Zuhörer zuerst von hinten erreichte und dann den ganzen Kirchenraum erfüllte - ein Geschenk. 

Hanni Knüsel, Konzertbesucherin, 08.06.2015

 

J. S. Bach: Kantate «Ich hatte viel Bekümmernis» BWV 21
Franz Schubert: «Lazarus, oder: Die Feier der Auferstehung D 689 (Fragment)»

Tonhalle Zürich, 04.-06.02.2015

Mit der Wiederholung des Bittchors (...) setzt die Sing-Akademie sehr schön den behelfsmässigen, aber starken Schlusspunkt.

Herbert Büttiker, Landbote, 06.02.2015

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Dass es Koopman üppig mag, zeigte die Besetzung der von Tim Brown einstudierten Zürcher Sing-Akademie. Die acht bis neun Stimmen pro Register erlaubten hymnische Steigerungen, erwiesen sich durch sprechende Artikulation aber auch beweglich genug für die fugierten Teile.

Jürg Huber, NZZ, 06.02.2015

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Maurice Ravel «Menuet antique» und «Daphnis et Chloë» Frédéric Chopin «Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21»

Tonhalle Zürich, 07.-09.01.2015

Fesselnd, wie Bringuier mit Tonhalle-Orchester und Zürcher Singakademie den Eingang ohne Eile Schicht für Schicht ausgestaltete und die Spannung bis zum Äussersten steigerte, bis sie sich im ersten Fortissimo entlud. Das schwindelerregend breite Farbspektrum, mit dem Ravel in seiner «Symphonie choréographique» aufwartet, reizte Bringuier gezielt aus.

Lisa D. Nolte, Tagesanzeiger, 08.01.2015

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Die von Tim Brown ausgezeichnet vorbereitete Zürcher Sing-Akademie erfüllte ihre anspruchsvolle Aufgabe mit dynamischer Vielfalt und Intonationssicherheit. 

Thomas Schacher, NZZ, 09.01.2015

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Esa-Pekka Salonen «Karawane für Chor und Orchester (UA)»
Claude Debussy «Nocturnes»
Bamberger Symphoniker / Dir. Lionel Bringuier

Joseph-Keilberth-Saal, Bamberg (D), 18.10.2014
Heinrich-Lades-Halle, Erlangen (D), 19.10.2014

Es war imposant, bewegend, aufregend, was sich an diesem Abend musikalisch, künstlerisch ereignete. Das lag an der Auswahl der Werke, am glänzend disponierten Orchester, einem brillanten Chor und dem eleganten und starken Gestaltungsvermögen des erst 28-jährigen charismatischen Dirigenten. (...) In den „Sirènes“ wurden die Klangfarben Debussys impressionistisch wunderbar – auch dank der betörend singenden Zürcher „Sirenen“-Chordamen – aufgefächert. [... Über die Aufführung von «Karawane»:] Grandios, überwältigend, atemberaubend.

Sabine Kreimendahl, Erlanger Nachrichten, 21.10.2014 

 

 

 

Francis Poulenc «Stabat Mater» und 

Hector Berlioz «Te Deum»
Tonhalle-Orchester / Dir. Charles Dutoit
Tonhalle Zürich, 17., 18., 19.09.2014.

[Über Poulenc «Stabat Mater»] - Die von Tim Brown einstudierte Zürcher Sing-Akademie meisterte die ungewöhnlichen Chorsätze mit Bravour. Die schnellen, ja abrupten Stimmungswechsel zeugten von hoher Präsenz und Intonationssicherheit, die rhythmische Virtuosität war schneidend, das Lamento fliessend.

Sibylle Ehrismann, Zürichseezeitung, 19.9.2014

[Über Poulenc «Stabat Mater»] - Und Dutoit, das Tonhalle-Orchester, die von Tim Brown vorbereitete Sing-Akademie und die Sopranistin Erin Wall realisierten all das wunderbar plastisch. Ohne Überdruck. Aber mit einer Intensität, die keine lauten Töne brauchte. 


Susanne Kübler, Tagesanzeiger, 10.9.2014

 

[Über Berlioz «Te Deum»] - Unter der Leitung von Altmeister Charles Dutoit brachten die Zürcher Sing-Akademie, die Zürcher Sängerknaben und das Tonhalle-Orchester am ersten Abend der drei Abonnementskonzerte eine denkwürdige Interpretation zustande.

Thomas Schacher, NZZ, 19.9.2014
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Esa-Pekka Salonen
«Karawane für Chor und Orchester»
Uraufführung
Tonhalle-Orchester / Dir. Lionel Bringuier

 

Tonhalle Zürich, 10. und 11.09.2014.

Salonens Orchesterwerk bereitete das instrumentale Spektakel der nachherigen Berlioz-Sinfonie [Symphonie phantastique] vor. Die Zürcher Sing-Akademie, der hervorragende Chor, schien wie auf dem lauten Weg der Euphorie. Als einer der virtuosesten Dirigenten der Welt mag Salonen Affengesänge, aber auch rhythmische Querschüsse von der Sorte, die für die flexibelsten Orchester der Welt gemacht ist.

Für das Eröffnungskonzert einer neuen Ära hat Esa-Pekka Salonen, Dirigent und Komponist aus Finnland, ein Werk geschrieben, das dem Energieschub des Aufbruchs eine famose Klangbühne bot. Die Zürcher Sing-Akademie und das Orchester in grosser Besetzung, mit viel Schlag- und Klangwerk im Hintergrund, nutzten sie imponierend zu grossartiger vokaler und – eingeschlossen lyrisch ausschwingende Soli von Cello, Oboe und Piccolo – instrumentaler Entfaltung. 

Herbert Büttiker, Der Landbote, 12.9.2014

Die Zürcher Sing-Akademie: Ein hervorragender Chor. gross und farbenreich. Tim Brown hatte ihn hervorragend vorbereitet.

Gabriela Kägi (SRF), 11.9.2014

 

 

Presse 2013-14

J. S. Bach «Johannespassion»

Zürcher Kammerorchester / Dir. Sir Roger Norrington

 

BBC Proms 2014, Royal Albert Hall, London, 26.07.2014

Die Sing-Akademie sang die Chöre aus den Noten, aber sie sang die Choräle ohne diese, so dass sie die Chöre mit grosser Intensität sang, aber die Choräle als Momente der stillen Introspektion. (...)

Das Schönste am Abend war der Chorgesang, schön beherrscht, wunderbar engagiert und bewundernswert klar in einem Raum, der bekanntlich schwierig ist für Kontrapunkt.

Tim Ashley, The Guardian, 27.07.2014

 

Die Sing-Akadamie produzierte eine unglaubliche Skala an Farben und Klängen, von dem brutalen Schrei für Barabbas bis zur perfekten, ironischen Leichtigkeit des Chors als die Soldaten beschliessen, dass sie um Christi Kleider würfeln werden.

Ivan Hewett, The Telegraph, 27.07.2014

Die Begriffe “Kammerorchester” und “Royal Albert Hall” passen nicht unbedingt zusammen, ist doch die Akustik der Riesenhalle höhlenartig. Die Zürcher Musiker und Musikerinnen bewältigten alle akustischen Probleme und produzierten einen klaren, dynamischen und transparenten Klang.

Der Chorklang der Zürcher Sing-Akademie passte dazu: ihr Klang ist nicht unbedingt dick und dicht, sondern vielmehr elegant und präzise, ein Klang, in dem die Noten klar artikuliert und rhythmische Feinheiten hörbar gemacht werden.

Aber wenn sie (die Worte im vorletzten Satz, der Chor “Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine, die ich nun weiter nicht beweine”) in Bachs besonderer Musik gefasst sind und Teil einer herausragenden Choraufführung sind, dann bekommen sie eine phänomenale Kraft und verursachen starke emotionale Rührungen. Der letzte Choral sorgt dann für Entspannung in seiner Bitte an Gott, den Sünder am Tag des Urteils zu begrüssen. Das war ein höchst transzendenter Teil.

David Karlin, BACHTRACK, 27. Juli 2014

Bariton Jonathan Sells, der als Ensemble-Sänger der Zürcher Sing-Akademie auch die Rolle des Pilatus sang, war beispielhaft für das Niveau der Sängerinnen und Sänger des fast 40-köpfigen Chors. Der Chor, 2011 gegründet und zum ersten Mal bei den Proms, war beeindruckend.
Die Reichweite des Chors – und von Norringtons Gewalt über ihn – wurde nochmals unterstrichen im letzten Choral, der mit einem zärtlichen Wiegelied begann und im freudigem Triumph (und gefolgt von einem dankbaren Applaus) endete.

Kimon Daltas, The Arts Desk, 27. Juli 2014

 

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Claudio Monteverdi «L’Orfeo»
Bayerische Staatsoper | Opernfestspiele 2014

Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters und Monteverdi Continuo-Ensemble
Ivor Bolton Dirigent, David Bösch Inszenierung

Prinzregententheater München, 20.-30.07.2014


Erfreuliche Gäste sind auch die Solisten der Zürcher Singakademie, die ebenso aufgekratzt spielen wie singen.

Markus Thiel, www.merkur-online.de, 21.07.2014

An Gerhahers Seite zu bestehen, ist nicht leicht. Doch Anna Virovlansky als Euridice, Andrea Mastroni als Caronte, Angela Brower als Speranza/Musica und vor allem Anna Bonitatibus in der Doppelrolle von Botin und Proserpina machen eine tolle Figur. Kongenial begleitet wird das Sängerteam von dem Dirigenten und Barockspezialisten Ivor Bolton, der für «L'Orfeo» ein eigenes Orchester zusammengestellt hat, aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters und Barockspezialisten. Auch die Züricher Sing-Akademie funktioniert wundervoll.

dpa, 21.07.2014

Noch einmal kommt die ausgelassene Schar der als Flower- Power-Hippies aus den Siebzigern kostümierten Hirten – die spielfreudigen Solisten der Zürcher Sing-Akademie – auf die leergeräumte Bühne Patrick Bannwarts. Doch während dieses sonnendurchflutete Gruppenbild samt stilechtem VW-Bully T2 und „Just married“-Schild im ersten Akt von Aufbruch und Lebensfreue sprach, ist es am Schluss nur mehr eine freundliche Vision, innerlich wie äußerlich gründlich derangiert. Orpheus vermag sie nicht festzuhalten, der Sänger hat sich ausgesungen. Und alle Musik muss verstummen.

Christian Wildhagen, FAZ, 22.07.2014

 

Die Musiker hat Bolton selbst aus Alte-Musik- Experten und Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters rekrutiert und daraus ein mit einem enorm vielfältigen Klang begleitendes Orchesters geformt. Die Zürcher Sing-Akademie ist ein dazu ideal korrespondierender Chor.

Robert Jungwirth, BR.de, 21.07.2014

 

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Gustav Mahler «Sinfonie Nr. 2»
Tonhalle-Orchester / Dir. David Zinman

Tonhalle Zürich, 11.07.2014.

Und dann geht es auf in den letzten Satz, der, auf den alle in diesem Werk warten. Die Zürcher Sing-Akademie, auf David Zinmans Wunsch, nach dem Untergang des Schweizer Kammerchors, vor einigen Jahren formiert, war ausgezeichnet (insbesondere die Männerstimmen), wenn ich auch fand, dass sie in ihren dunklen Anzügen mit schwarzen Krawatten wie eine Gruppe von Bestattungsmeistern aussahen.

John Rhodes, Seen and heard international, 11.07.2014

 

Und zum Abschied von David Zinman als Chedirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich:

Es fielen aber überhaupt nur richtige Worte zur Stunde, begleitet von Applauswellen des Publikums, von Blumen und Geschenken. Besonders schön das musikalische: das wundersame „Guggisberg“-Lied, das die Zürcher Sing-Akademie vortrug – es hätte gewiss auch Mahler gefallen.

Herbert Büttiker, Der Landbote, 27.06.2014

 

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Ludwig van Beethoven «Fidelio» (konzertant)
Musikkollegium Winterthur / Dir. Douglas Boyd

Stadthaus Winterthur, 25. und 26. Juni 2014

... und eine hiesige Mannschaft, die Zürcher Sing-Akademie, stand hinter dem Orchester für den berühmten Gefangenenchor und die weiteren, im Finale um die Frauenstimmen ergänzten Nummern – ein magistraler Auftritt für Beethoven auch von dieser Seite... 

Herbert Büttiker, Der Landbote, 27.06.2014

 

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G.F. Händel «Passion nach Barthold Heinrich Brockes, HWV 48»

Tafelmusik Baroque Orchestra / Dir. Paul Goodwin (für den erkrankten Christopher Hogwood) Nikolaikirche, Leipzig - Bachfest Leipzig, 21. Juni 2014

Die Aufgaben für den Chor sind weniger dankbar als bei Bach. Grosse Chöre gibt es quasi nicht, Choräle nur wenige, und die Volkschöre sind zurückhaltender gestaltet als bei dem Thomaskantor. Die erst 2011 gegründete Zürcher Sing-Akademie nimmts professionell, nutzt die wenigen Chancen, mit Wucht („O Donnerwort“) oder Weichheit (Choräle) zu punkten. (...) Erst ganz am Schluss steht Verinnerlichung: Zwei Choräle rahmen eine letzte, tröstende Arie. Ein zutiefst bewegender Höhepunkt, den Goodwin mit vollem Pathosrisiko ausmusizieren lässt – [Sopran-Solistin – Tochter Zion Christina] Landshamer und die Zürcher Sing-Akademie gestalten ihn kongenial.

Benedikt Lessmann, Leipziger Volkszeitung

 

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J. S. Bach «Johannespassion»
Tonhalle-Orchester / Dir. Ton Koopman

Tonhalle Zürich, 02., 03., 04.04.2014

[Ton Koopman] führte einen überragenden Chor – die Zürcher Sing-Akademie – und ein konzentriertes Ensemble aus Orchestermitgliedern und Solisten (...)
Deshalb spielt der Chor eine Doppelrolle, und er spielt sie fantastisch: aufgeregt in den „Turbae“, als jüdische Verfolgungsmeute (wie Canetti das genannt hätte), entspannt in der Glaubensgewissheit.

Martin Ebel, Tagesanzeiger, 04.04.2014

 

Ebenfalls übersichtlich besetzt war die von Tim Brown vorbereitete Zürcher Sing-Akademie, welche Koopmans affektbetontem Ansatz flexibel folgte. Das Geflecht der Stimmen und die Komplexität der Harmonik waren immer durchhörbar, herrlich die hereinbrechenden Turbae-Chöre.

Alfred Zimmerlin, NZZ, 04.04.2014

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Ludwig van Beethoven «Missa Solemnis»
Tonhalle-Orchester / Dir. Bernhard Haitink

Tonhalle Zürich, 26. und 27.03.2014

Den steten Wechsel zwischen Chor und Solistenquartett gestaltete [Bernhard Haitink] mit wunderbar fliessenden Übergängen, im «miserere nobis» des Larghettos offenbarte der Chorsopran einen weich abgerundeten Klang. Überhaupt war die Präsenz von Chor und Orchester hoch, die von Haitink ins Extrem ausgespielte, blockartige Terrassendynamik gelang dem gesamten Apparat ausgezeichnet. (...) So laut und kompakt diese Missa Solemnis ist, die von Tim Brown und Tonhalle-Intendant Elmar Weingarten lancierte und aufgebaute Sing-Akademie meisterte auch die extremsten Lagen souverän, und das Orchester fand immer wieder zu kammermusikalisch reizvollen Zwischenspielen.

Sibylle Ehrismann, Der Landbote

 

(....), so war diese Aufführung echte Teamarbeit. Der exzellente Chor wurde vor drei Jahren gegründet und in bester englischen Chortradition von Tim Brown (ehem. Musikdirektor in Clare College Cambridge und Leiter von English Voices) einstudiert. Alle Stimmen waren ebenbürtig, Intonation und Einsätze waren perfekt. Die Tenöre zögerten nicht in ihren mannigfaltigen hohen Einsätzen, etwa in „Quoniam tu solus sanctus“ oder „Et resurrexit“, und in ihren jungen Stimmen war keine extra Anspannung hörbar.

John Rhodes, Seen and heard international, 29.3.2014

 

Den 90-minütigen Dauerlauf bestritten [die Zürcher Sing-Akademie und Ars Canora] mit grosser Präsenz und ohne der weitverbreiteten Versuchung eines undifferenzierten Dauerfortissimos anheimzufallen. Das Tonhalle-Orchester liess sich davon gern und manchmal fast passiv mittragen. Auch Bernhard Haitink schien sich auf die Souveränität seiner Sänger vollauf zu verlassen (...)

Lisa D. Nolte, Tages-Anzeiger  

 

Den Chorpart hatte die Zürcher Sing-Akademie, verstärkt durch das Zürcher Vokalensemble “Ars Canora“, übernommen. Die beiden Formationen bildeten ein vorzüglich singendes, homogenes Ensemble mit ausgewogen Registern, das auch in extremer Höhe noch Fülle und Leuchtkraft besass.

Alfred Ziltener, SFD

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Ludwig van Beethoven «Sinfonie Nr. 9»
Tonhalle-Orchester / Dir. David Zinman

Tonhalle Zürich, Silvesterkonzert, 31.12.2013

Der Stimmenausgleich im Chor ist hervorragend, Sopran und Tenor waren sehr gut in der Intonation in den äusserst heiklen hohen Passagen, die tiefen Stimmen wunderbar grundierend.

John H. Mueller, Der neue Merker online, 01.01.2014

 

(...) während die kurzfristig eingesprungene Sopranistin Michaela Kaune die unbarmherzigen Höhen ihrer Partie eindrücklich meisterte. Das gilt gleichermassen für die von Tim Brown vorbereitete Zürcher Sing-Akademie. Deren grosse Besetzung führte zwar zu einer Reminiszenz an den Klang des Bürgerchors von ehedem; ihre Beweglichkeit liess jedoch nichts zu wünschen übrig.

Peter Hagmann, NZZ, 03.01.2014

 

 

Presse 2012-13

 

Richard Wagner's Wesendonck-Lieder in Bearbeitung von Clytus Gottwald «Im Treibhaus»und «Träume»

A Capella / Dir. Tim Brown
Schauspielhaus Pfauen, Zürich, 15.6.2013


«Die Zürcher Sing-Akademie glänzte beim Vortrag a cappella unter Anleitung des britischen Dirigenten Tim Brown.»

©NZZ, Katja Baigger, 16.6.2013
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J. S. Bach «Oster- und Himmelfahrtsoratorien»

Solisten und Chor der Zürcher Sing-Akademie, Orchestra La Scintilla
Dir. Tim Brown

Stadtkirche Winterthur, 4.5.2013
Kirche St. Peter Zürich, 5.5.2013

Der Chor hatte seine grossen Einsätze an den Anfängen und Schlüssen der beiden Oratorien. Die mit nur achtzehn Mitgliedern angetretene Sing-Akademie verstand es dabei, sich ins beste Licht zu rücken. Die professionell ausgebildeten Gesangstimmen verschmolzen zu einem homogenen Ensemble und brachten bei Bedarf einen wunderbar strahlenden Klang zustande und gestalteten die musikalischen Phrasen ganz von ihrem Sinngehalt her. Die Qualität dieses Chores zeigt sich auch darin, dass er die vier Vokalsolisten aus den eigenen Reihen stellen konnte.

©NZZ, Thomas Schacher, 8.5.2013
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Benjamin Britten «War Requiem»

Tonhalle-Orchester / Dir. Charles Dutoit
Tonhalle Zürich, 24./25./26.04.2013

Ihre Qualitäten ins beste Licht rückt auch Tim Browns Zürcher Sing-Akademie, die in Grossbesetzung antritt und in einem extremen dynamischen Spektrum hohe Klangkultur zeigt.

©NZZ, Jürg Huber, 26.4.2013

Die Zürcher Sing-Akademie und das Tonhalle Orchester Zürich feiern unter der Leitung von Charles Dutoit Benjamin Brittens 100. Geburtstag mit einer grossartigen Aufführung des «War Requiem».

...Und dann der Chor. Von ihm wird alles gefordert: rhythmische Agilität und akzentuierte Schärfe, ein weich verschwimmendes Legato und der grosse Gesamtklang. Britten führt diesen immer wieder in schmerzliche Klänge mit ungewohnter Intonation – für die von Tim Brown einstudierte Zürcher Sing-Akademie kein Problem. Von überirdischer Magie war das von Dutoit jeweils langatmig zelebrierte Ausklingen des Chores. Aber auch im dramatischen Dialog mit dem Solo-Sopran, im dynamischen Zusammenstoss mit dem wuchtigen Blech und in den lyrisch-besinnlich fliessenden Klängen war dieser noch relativ neue, semiprofessionelle Chor einfach spitze.

©Zürichsee-Zeitung, Sibylle Ehrismann, 26.4.2013

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Igor Strawinsky «Les Noces»

Tonhalle-Orchester / Dir. David Zinman
Tonhalle Zürich, 20. und 21.03.2013


Zinman dirigierte eine federnde, sehr lebendige Aufführung mit der klangvoll und ungemein präzis intonierenden Zürcher Sing-Akademie...

©Zürcher Oberländer, Alfred Ziltner, 22.3.2013
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Claudio Monteverdi «Marienvesper»

Solisten und Chor der Zürcher Sing-Akademie, Orchestra La Scintilla
Dir. Tim Brown

Kirche St. Jakob Cham, 24.1.2013

Kirche St. Peter Zürich, 25.1.2013

Tadellos: die klangliche Homogenität und überzeugende Klarheit von Stimmen und Instrumenten – verstärkt durch die hallende Akustik des monumentalen Kirchenraumes. Nicht alltäglich war zudem das Dirigat von Tim Brown, der zugleich die Orgel bediente.

©Neue Zuger Zeitung, Andreas Faessler, 26.1.2013

Überhaupt sorgten immer wieder jene Passagen, die auf Raumwirkung bedacht waren, für Höhepunkte, etwa die Echoeffekte in «Audi coelum» oder im «Magnificat».

©NZZ, Jürg Huber, 28.1.2013
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J. S. Bach «Weihnachts-Oratorium»

Tonhalle-Orchester / Dir. Giovanni Antonini
Tonhalle Zürich, 22. und 23.12.2012

Zwar artikulierte das mit sechs ersten Geigen besetzte angetretene Tonhalle-Orchester akkurat und behendig, blieb gegenüber dem Chor jedoch etwas blass.

Denn die differenzierte Diktion der zweiunddreissig Sängerinnen und Sänger der Zürcher Sing-Akademie liess von Beginn an aufhorchen. Antonini kostete das dynamische Spektrum des von Tim Brown vorbereiteten Chores nach Massen aus, versah die Choräle mit Gewicht und setzte zu einer mächtigen Schlusssteigerung an.

©NZZ, Jürg Huber, 27.12.2012
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Gabriel Fauré «Requiem»

Tonhalle-Orchester / Dir. Sir Mark Elder
Tonhalle Zürich, 22.11.2012

The chorus, the professional Zürich Sing-Akademie, trained by Tim Brown, formerly Music Director of Clare College, Cambridge, and still Director of English Voices, were first-rate throughout, benefiting in the Offertoire from their regular a cappella performances. ...  (Sanctus:) The men’s voices rang out to the back oft he hall. ... The tenors impressed greatly at the beginning of the Agnus Dei. ... Finally it was left tot he angelic sopranos to glide us up into vocal paradise.

©Seenandheard-international, John Rhodes, 23.11.1012
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Deutschlandtournee

Jubiläumskonzert Stephen Harrap

Dir. Tim Brown / Stephen Harrap (W-UA)
Stiftskirche St. Martinus Kerpen, 27.10.2012

Und bereits im ersten Stück «Hear my prayer» des britischen Barockkomponisten Henry Purcell zeigte der Chor sein Können und bot seinem Publikum einen akustischen Hochgenuss. Mit ihren wunderbaren Interpretationen englischer Kirchenmusik verschiedener Epochen erfüllten die l8 Sängerinnen und Sänger den Kirchenraum und sorgten für Begeisterung beim Publikum. Musikalischer Höhepunkt der
Konzertsoiree war vor allem für
den Kerpener Kantor und Komponisten Stephen Harrap, der in diesem Jahr den Kulturpreis des Kreises bekommt, die Uraufführung seines neuesten Werkes: «Besinnung», eine Vertonung des gleichnamigen Gedichtes von Hermann Hesse aus dem November 1933.

© Kölner Stadtanzeiger, Christina Husted, 30.10.2012
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Joseph Haydn «Die Jahreszeiten»

Tonhalle-Orchester / Dir. Sir Roger Norrington
Tonhalle Zürich, 4. und 5. Juli 2012

Die Zürcher Sing-Akademie (Einstudierung: Tim Brown) hat die Fugen und die besäuselte Musik gleichermassen im Griff.

©Tagesanzeiger, Rebekka Meyer, 6.7.2012

Mit komödiantischem Talent tat sich hier die Zürcher Sing-Akademie hervor, die sich in dem einen Jahr ihres Bestehens zu einem Bestandteil des hiesigen Musiklebens entwickelt hat, auf den man nicht mehr verzichten möchte. (...) Wie differenziert die Sing-Akademie zu singen weiss, hatte sie in «Komm, holder Lenz» gleich zu Beginn bewiesen.

©NZZ, Jürg Huber, 7.7.2012
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F. Schubert: «Messe As-Dur»

Tonhalle-Orchester / Dir. Frans Brüggen
Tonhalle Zürich, 3. und 4. März 2012

Denn die hohen Frauenstimmen der 2011 gegründeten Zürcher Sing-Akademie habe gelinde gesagt «etwas drauf». Der gesamte Chor konturierte agil, souverän und schnittig. (...) Trotz der halsbrecherischen Höhen der Messe klangen (die Sopranstimmen) kraftvoll und strahlend. So strahlend, dass man den Eindruck hatte, sie schmetterten einem die Messsätze nicht als Chor, sondern in der Art glor- und siegreicher Erzengel um die Ohren.

©Tagesanzeiger, Anna Kardos, 5.3.2012

Die von Tim Brown bestens vorbereitete Zürcher Sing-Akademie erfreute mit klanglicher und dynamischer Flexibilität (...).

©NZZ, Jürg Huber, 5.3.2012
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G. Verdi: «Messa da Requiem»

Tonhalle-Orchester / Dir. David Zinman
Tonhalle Zürich, 26. und 27. Januar 2012

Doch obwohl die Interpretation stets an der obersten Grenze der Intensität schwebte, gelang es Zinman, sie vor dem Kippen in die Übertreibung zu bewahren. Er schuf einen grossen Spannungsbogen, durchsetzt mit Akzenten, die vor allem dem plastisch artikulierenden Chor zu verdanken waren. Die von Tim Brown geleitete, hier mit Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste aufgestockte Zürcher Singakademie erwies sich als das, wofür sie 2011 gegründet worden ist: als ebenbürtiger Partner des Tonhalle-Orchesters.

©NZZ, Jenny Berg, 28.1.2012

Hervorragender Chor - Die im letzten Jahr als Nachfolgerin des Schweizer Kammerchors gegründete, von Tim Brown geleitete Sing-Akademie trat erstmals in erweiterter Besetzung auf. Der grosse Chor sang homogen, mit prachtvollem, rundem Klang und gestaltete seinen Part nuancenreich und erstaunlich textverständlich.

©Aargauer Zeitung, Alfred Ziltener, 28.1.2012

Besonders bemerkenswert war die Zürcher Sing-Akademie, die (verstärkt mit Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste und weiteren Zuzügern) einen ersten Gipfel ihrer jungen Karriere erklomm: So drastisch erschallte das «Dies Irae», dass die Posaunen kaum mehr zu hören waren. Restlos plastisch die Chorfuge des «Sanctus», beschwörend schwebend der «Introitus» - die stimmlichen Möglichkeiten des von Tim Brown geleiteten Chors schienen fast unbeschränkt.

©Tagesanzeiger, Tobias Rothfahl, 28.1.2012
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G. Fr. Händel: «Messiah»

Tonhalle-Orchester / Dir. Tim Brown
Tonhalle Zürich, 31. Dezember 2011
Fraumünster Zürich, 2. Januar 2012

Nun konnten die drei Dutzend Stimmen der Sing-Akademie ihr ganzes Potenzial ausschöpfen: ranke Koloraturen, prächtige Steigerungen und ein homogener Gesamtklang (...). Mit dem schlanken, doch klangsinnlichen Ansatz war es ein «Messiah» ganz aus der englischen Chortradition heraus, in der Brown tief verwurzelt ist.

©NZZ, Jürg Huber, 4.1.2012
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W. A. Mozart: «Krönungsmesse»

Tonhalle-Orchester / Dir. Pablo Heras-Casado
Zürich, 21. und 22. Dezember 2011

Die von Tim Brown vorbereitete Zürcher Sing-Akademie, die mit rund dreissig Sängerinnen und Sängern ebenso klein besetzt war wie das Orchester und die einen strahlenden, von den einzelnen Registern nuanciert mitgestalteten Gesamtklang erzielte. Besonders auffällig war hier die Diktion, welche die Gewichte der einzelnen Silben sorgfältig dosierte und somit zu hoher Verständlichkeit führte.

©NZZ, Peter Hagmann, 23.12.2011
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«Ein neues Lied»

Chor a cappella und mit Continuo / Dir. Tim Brown

14. November 2011 – Tonhalle Zürich (Kleiner Saal)
15. November 2011 – Meinradskirche Radolfzell (D)

Vokalkunst im britischen Format – Von Beginn weg fordert der rhythmisch markante, virtuose Satz (in J. S. Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied – Red.) höchste Präsenz, die Vielstimmigkeit wurde wunderbar transparent gehalten, und der fugierte Schluss "Alles, was Odem hat, lobe den Herrn" strahlte. (...) Eindrücklich gelang dem Vokalensemble das sorgfältige Ausloten von Benjamin Brittens «Hymn to St. Cecilia» op. 27 mit solistisch hervortretenden Stimmen und einem harmonisch raffinierten Tenor-Schluss.

©Zürcher Unterländer, Sibylle Ehrismann, 16.1.2011

Grosse A-cappella-Musik der gemässigten Moderne war in Benjamin Brittens «Hymn to St Cecilia», op. 27, und Frank Martins "Songs of Ariel" zu erleben. Hier zeigte der Chor sein Potenzial (...)

©NZZ, Alfred Zimmerlin, 17.11.2011

Radolfzell – Am Schluss hielt es die rund 200 Zuhörer in der Meinradskirche nicht mehr auf den Bänken. Stehend applaudierten sie den 32 Sängern der Zürcher Sing-Akademie und den drei begleitenden Musikern unter der Leitung von Tim Brown am Ende des eineinhalbstündigen Konzertes. ... Das Programm in der Meinradskirche war von einer großen musikalischen Bandbreite geprägt. ... Dirigent Tim Brown hatte den Chor stets im Griff. Gekonnt meisterten die Sänger und Sängerinnen jede Schwierigkeit.

©Südkurier, Peter Schmenger, 18.11.2011