Anton Bruckner - Messe in e-Moll
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Anton Bruckner - Messe in e-Moll

Anton Bruckner - Messe in e-Moll

Zürcher Sing-Akademie

Berner Kammerorchester

Florian Helgath Leitung

Fraumünster

Zürich

Sonntag

18 März 2018

17:00

Billette:

CHF 40 - 30 - 20

Billettbestellung:

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Tel. CH: 0900 441 441

(chF 1.00/minute)

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Abendkasse

Werke für Chor a cappella und mit Bläsern

Anton Bruckner - Messe in e-Moll

In diesem Programm befassen wir uns mit Romantischer und Neo-Romantischer Musik aus der Schweiz und Österreich.

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18 März 2018Seite drucken

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as Programm umfasst zwei Elemente: einen ersten Teil mit Werken bedeutender Schweizer Komponisten aus dem vorigen Jahrhundert, und einen zweiten Teil mit Anton Bruckners Messe Nr. 2 in e-Moll für gemischten Chor und Bläser. Die Zürcher Sing-Akademie wird zum ersten Mal vom Berner Kammerorchester begleitet.

 

TEIL I 

Schweizer Kompositionen für Chor a cappella

Walter Furrer (1902-1978) - Drei religiöse Chöre aus Faust I (Goethe)

Walter Furrer wuchs in Bern auf und studierte u.a. an der Ecole normale de musique in Paris bei Nadja Boulanger Kontrapunkt. Nach der Ausbildung nahm er ein Engagement als Korrepetitor und Chorleiter am Landestheater Gotha an, wo bereits erste Kompositionen entstanden. Wie viele andere Schweizer Künstler verliess auch Walter Furrer Deutschland und fand am Stadttheater Bern eine Stelle als Chorleiter und Kapellmeister, die er 25 Jahre innehatte. Im April 1957 wechselte Walter Furrer zu Studio Radio Bern, wo er zehn Jahre vollamtlich arbeitete. 

 

 

Adolf Brunner (1901-1992)

- Der Mensch
- Die Versuchunng Jesu

Adolf Brunner studerte in Zürich und Berlin Komposition und arbeitete bei dem Schweizerischen Rundfunk und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Er beschäftigte sich unter anderem mit Neuerungen in der protestantischen Kirchenmusik und mit Philosophie.

 

TEIL II

 

Anton Bruckner (1824-1896) - Messe in e-Moll für gemischten Chor und Bläser

Die e-moll-Messe fußt stark auf altkirchlicher Musiktradition. Die Thematik beruht auf den Intonationen des Gregorianischen Gesangs, die häufige Verwendung der Kirchentonarten, ostinater Bässe zeigt deutlich die starken Bindungen zur Liturgie. Das Orchester verzichtet auf die Streicher, meist werden nur wenige Bläserstimmen zur Begleitung herangezogen oder fallen auch ganz fort. 


So ist das Kyrie fast durchweg a- cappella gehalten, als klangliche Unterstützung treten lediglich in den leuchtenden Fortissimostellen Hörner und Posaunen hinzu.

Kyrie, Sanctus sowie das abschließende Agnus Dei sind auf achtstimmigen Chor gestellt, Solisten sind in der e- moll- Messe nicht vorgesehen. 

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